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Feuerlöscher haben (k)ein Ablaufdatum!

alte flZur umsatzmaximierenden Methode einiger Brandschutzunternehmen, wurde die von deutschen Herstellern proklamierte Betriebssicherheitsverordnung genutzt, wonach reihenweise Feuerlöscher älteren Datums der Verschrottung zugeführt wurden. Nicht das Alter sondern der Zustand des Feuerlöschers (aussen, innen, Löschmittel,...) ist lt. österr. Bundesministerium Grundlage zum Ausscheiden!

Dies bestätigt in einer Stellungnahme das österr. Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Es wird ferner auch mitgeteilt, dass auf Grund des Kesselgesetzes und der dazu erlassenen Verordnungen kein altersbedingtes Ausscheiden von Feuerlöschern bestimmt ist und auch nicht geplant ist.

Somit beurteilt auschließlich der Sachverständige bei der Überprüfung über den Zustand bzw. das Ausscheiden des Feuerlöschers!

DAS SOLL ABER AUF KEINEN FALL ALS FREIBRIEF FÜR DIE UNENDLICHE NUTZUNG EINES FEUERLÖSCHERS GESEHEN WERDEN!!!

Für den Endverbraucher bleibt die Frage:
Wie lange funktioniert ein Feuerlöscher überhaupt zuverlässig?

Um Klarheit zu schaffen, wurden deutschlandweit alle Feuerlöscher-Hersteller von der deutschen Marktaufsichtbehörde aufgefordert, über die Lebensdauer und die sichere Funktionsweise von Feuerlöschern, Stellung zu nehmen.
Alle Herrsteller gaben an, die gewöhnliche Nutzungsdauer liegt je nach Geräteart zwischen 20 und 25 Jahren. Daraus leiten sich auch die Aussonderungsfristen und die Produkthaftung des Herstellers ab.

Somit ist ab diesem Zeitpunkt der Hersteller als Haftender (z.B. im Falle eines Versagens des Löschers, Verletzungen durch Produktschäden bei Bedienung,...) auf keinen Fall mehr heranzuziehen. Dem prüfende Sachkundige - welcher grundsätzlich ohnehin in erster Linie als Haftender herangezogen wird - sollte aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung sehr wohl bewußt sein auf welches Spiel er sich hier einlässt.

In diesem Sinne - und bei Sicherheitsprodukten speziell - Sicherheit geht vor!

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